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Mamma Roma

Mamma Roma

IT 1962, 102 min, R: Pier Paolo Pasolini, K: Tonino Delli Colli, D: Anna Magnani, Ettore Garofolo, Franco Citti, Silvana Corsini, Luisa Loiano, Paolo Volponi 


Anna Magnani scheitert für Pier Paolo Pasolini am Aufstieg aus dem Proletariat ins Kleinbürgertum.

Die nicht mehr ganz junge römische Prostituierte Mamma Roma sehnt sich nach einem bürgerlichen Leben für sich und ihren Sohn Ettore, der auf dem Land lebt und nichts vom Beruf seiner Mutter ahnt. Mit gespartem Geld kann sie sich eine Wohnung kaufen und einen Gemüsestand eröffnen. Sie holt Ettore zu sich, der durch den Kontakt mit anderen Heranwachsenden in der Vorstadt auf die schiefe Bahn gerät, während Mama Roma in Form ihres Ex-Zuhälters von der Vergangenheit eingeholt wird. Auch Ettore erfährt schließlich davon, wird bei einem Diebstahl verhaftet und stirbt im Gefängnis.
Zweite Regiearbeit von Pier Paolo Pasolini, der in stilisierten Bildern vom zum Scheitern verurteilten Versuch eines Aufstiegs vom Proletariat ins Kleinbürgertum erzählt. Erneut vertraut Pasolini auf Laienschauspieler - mit der Ausnahme von Anna Magnani (ROM, OFFENE STADT) in der Hauptrolle, die trotz Pasolinis Kritik an ihrer Leistung zu ihren besten Rollen zählt. Die Vorliebe Pasolinis für die Einarbeitung christlicher Symbolik wird am deutlichsten in der Sterbeszene Ettores, der mit ausgebreiteten Armen auf einen Tisch gefesselt liegt und dabei an Renaissance-Darstellungen der Kreuzigung erinnert.

Es sind keine Spieltermine für diesen Film vorhanden.
Mamma Roma
Moviemento-Programmzeitung
https://www.youtube.com/watch?v=5xI5Y_wH9ik
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