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Oper: Ariadne auf Naxos

Klassik im Kino 2018/19

AT 2012, 195 min, R: Mario Gas, D: Jonas Kaufmann, Emily Magee, Elena Moşuc 


Die erste Opernpremiere der Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen 2012 - unter der Leitung von Daniel Harding - zeigte ein bekanntes Werk in unbekanntem Gewand: Richard Strauss »Ariadne auf Naxos« hatte vor 100 Jahren in der Originalfassung Weltpremiere. Die Salzburger Festspiele feierten dieses Jubiläum auch als Hommage an die drei Gründungsväter, da Strauss und Hofmannsthal diese Oper Max Reinhardt gewidmet hatten.
Ariadne auf Naxos war die dritte Kollaboration von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, die direkt nach dem großen Erfolg von »Der Rosenkavalier« entstand. Ursprünglich als »Divertissement mit einem kleinen Kammerorchester« geplant, entwickelte sich das Projekt zu einem großen Projekt, das Oper, Drama und Ballett vereint - und war bei seiner Weltpremiere 1912 ein Flop. Die Salzburger Festspiele versprachen, »den immer noch wunderbaren Traum zu erfüllen seiner Schöpfer: um die verschiedenen Genres von Theater, Ballett, Drama, Musik und Gesang zusammenzubringen«.
Sven-Eric Bechtolf leitete diese unkonventionelle Inszenierung und hatte nicht nur Molières Theaterstück »Le Bourgeois gentilhomme« adaptiert, das der damaligen Oper vorging, sondern auch die Ballettmusik, die später für sie geschrieben wurde.

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