318 Emilys gibt es an der Uni, aber er sucht nur die eine. Viel mehr als ihren Namen weiß er nicht von ihr, aber wenn man verliebt ist, kann einen das nicht aufhalten.
Ruth Beckermann wählt ein von Kaiser Haile Selassie erbautes Hotel in Addis Abeba als Ausgangspunkt für filmische Erkundungen eines Ortes, der ihr zugleich vertraut und fremd ist. In assoziativen Bewegungen verbindet der Film Archivmaterial über ein wenig bekanntes Kapitel des Faschismus mit Gesprächen über Äthiopiens Vergangenheit und Gegenwart.
Das Spielfilmdebüt der französischen Regisseurin Sophie Beaulieu ist frech, pointiert und überaus witzig – eine geistreiche Liebeskomödie am Puls der Zeit über gemischte Gefühle und den Mut, den es braucht, sie in Reinform ertragen zu wollen.