Radikal gezeichnetes gesellschaftliches Panorama, in dem sich Frauen aus drei Generationen mit ihren Wünschen und ihrer Wirklichkeit, mit Vergangenheit und Gegenwar´t auseinandersetzen, und das Fragen nach Nähe und Distanz, Liebe und Ablehnung, Abhängigkeit und Freiheit aufwirft.
Die erfolgreiche Archäologin und Universitätsprofessorin Ursula Scheuner macht bei Ausgrabungen im Moor einen sensationellen Leichenfund, der ihr finanziell angeschlagenes Institut retten könnte. Gleichzeitig muss sie den kürzlichen Tod ihrer Mutter verarbeiten. Beim Aufräumen des Elternhauses beginnen für Ursula die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu verschwimmen. Gefangen in einem Labyrinth aus Verlust und Trauer, muss Ursula schnell einen Weg hinausfinden. Doch als ihre neue Assistentin Mel andeutet, sehr viel mehr über Ursulas Lebensgeschichte zu wissen, droht ein lange verborgenes Familiengeheimnis an die Oberfläche zu gelangen.
Für die Regisseurin Jutta Brückner wird Geschichte nur als Biografie erfahrbar, ein roter Faden, der sich durch ihr Filmschaffen zieht. Ihr neues Werk IM SPIEGEL MEINER MUTTER ist nach TUE RECHT UND SCHEUE NIEMAND – DAS LEBEN DER GERDA SIEPENBRINK (1975) und HUNGERJAHRE (1980) der letzte Teil ihrer Trilogie über die Komplexität von Mutter-Tochter-Beziehungen.
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DE 2026, 95 min, OdF, R: Jutta Brückner, B: Jutta Brückner, K: Daniela Knapp, S: Andreas Wodraschke, Simone Bräuer, D: Corinna Harfouch, Carla Juri, Hildegard Schmahl, Nina Kunzendorf, Samuel Finzi, Sebastian Schwarz