drucken

The Death of Stalin

The Death of Stalin

FR/GB 2017, 107 min, R: Armando Iannucci, K: Zac Nicholson, D: Steve Buscemi, Jeffrey Tambor, Olga Kurylenko, Jason Isaacs, Rupert Friend, Andrea Riseborough 


Eine großartige Komödie über die absurden Intrigen um Josef Stalins reiches Erbe, bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt.

Moskau, 2. März 1953. Ein Mann liegt nach einem Schlaganfall im Sterben. Bald wird er das Zeitliche segnen – und wer es jetzt richtig anstellt, kann seinen Platz einnehmen. Der sterbende Mann heißt Josef Stalin: Generalsekretär der KPdSU, Diktator, Tyrann und Massenmörder. THE DEATH OF STALIN ist eine Satire über die Tage zwischen seinem unrühmlichen Ableben und seiner pompösen Beerdigung: Tage, in denen die Mitglieder des Politbüros mit allen Mitteln darum kämpfen, die Macht zu übernehmen. Tage, in denen sich der ganze Wahnsinn, die Verkommenheit und die alltägliche Unmenschlichkeit des Totalitarismus in allen Facetten offenbaren.
Regisseur Armando Iannucci inszeniert eine großartige Komödie über die absurden Intrigen um Josef Stalins reiches Erbe, bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Iannucci ist bekannt für seine scharfzüngigen, politischen Satiren, wie die mit dem Emmy ausgezeichnete Serie »Veep – Die Vizepräsidentin« oder die für den Oscar-nominierte Komödie »Kabinett außer Kontrolle«. Mit THE DEATH OF STALIN ist Iannucci nun eine grandios besetzte Polit-Satire gelungen, messerscharf, bitterböse und vor allem wahnsinnig witzig.

PRODUKTIONSNOTIZ
Die unglaubliche, aber wahre Geschichte inspirierte Fabien Nury und Thierry Robin zu der Graphic Novel »The Death of Stalin« und der Fortsetzung »The Funeral«. Die Franzosen Yann Zenou und Laurent Zeitoun, Produzenten des Welterfolgs ZIEMLICH BESTE FREUNDE, kauften die Rechte an beiden Werken und gingen mit dem Stoff auf Armando Iannucci zu.
»Als wir 2013 Fabien Nurys Comics entdeckt haben, hat uns ihre Originalität beeindruckt. Wir erkannten darin das Potenzial, einen einzigartigen Film zu machen«, sagt Produzent Yann Zenou. »Sofort stand die Frage im Raum: Wer könnte bei diesem Film Regie führen? Wem könnte eine Komödie gelingen, die von einer der dunkelsten Figuren und Epochen der Weltgeschichte handelt? Da fiel uns nur ein Name ein: Armando Iannucci. Wir waren seit »The Thick of It« Fans seiner Arbeit, und uns war klar, dass nur er in der Lage wäre, diesen besonderen Ton zu treffen. Also kontaktierten wir ihn, ganz klassisch über seinen Manager, mit einem ersten Drehbuch und einem Brief. Glücklicherweise erhielten wir eine positive Antwort: Armando wollte einen Film über Diktatur drehen. Er war aber mitten im Dreh von »Veep« und fragte, ob wir ein Jahr warten könnten. Da sagten wir natürlich ja. Ganz ehrlich: Ohne ihn hätten wir den Film nicht gemacht.«

__ Death Of Stalin wird Iannuccis Arthouse-Fans mehr als zufrieden stellen; wir hoffen, dass wir nicht wieder acht Jahre warten müssen, um den nächsten Film des Regisseurs zu sehen.
– The Hollywood Reporter

Es sind keine Spieltermine für diesen Film vorhanden.
The Death of Stalin
Moviemento-Programmzeitung
Nr 350 - März 2018
Klassik im Kino 18/19Julius Caesar - National Theatre LiveRearviewFilmreihe: Psychoanalyse im KinoFilmreihe: Zwischen den KriegenCreep Night #5