Die Postpartum-Zeit. Eine Zeit nach der Geburt, in der sich Eltern und Baby an ihr neues Leben gewöhnen. Gefilmt auf 16 mm, beobachtet WELLEN WENDE fünf Frauen, die über ihr erstes Jahr der Mutterschaft reflektieren.
Ein „reißender Hormoncocktail aus Gefühlen“, Seligkeit, aber auch Strapaz – das Wochenbett prägt das Leben und Fühlen von Judith, Doris, Nina, Ludisis und Luise, die Josephine Ahnelt in ihrem beobachtenden Dokumentarfilm porträtiert. In warmen, intimen 16mm-Aufnahmen rückt sie nah heran und bannt Bindung und Liebe, aber auch Depression, Sorge und das Gefühl des Verlusts der eigenen Identität. Ein Film, der Einblick in eine Normalität gewährt, die zumeist im Verborgenen stattfindet.
Ein feinfühliger Film.
Die Hingabe an den Alltag erweist sich als eine der größten Stärken dieses Dokumentarfilms, der aus einer analogen Perspektive einen intimeren Zugang ermöglicht. Gedreht auf 16 mm, beobachtet die Kamera die Mütter beim Füttern, Spielen und Streicheln ihrer Babys und schafft so eine authentische Verbindung zu ihrer Hingabe. Die Reflexionen zeigen, dass Mutterschaft für jede Frau anders ist, sich aber gleichzeitig durch gemeinsame Beziehungen und Verhaltensweisen entfaltet, unabhängig von den Herausforderungen, denen sich jede Frau in ihrem Leben stellen muss.
Spielzeiten und Tickets
AT 2026, 73 min, Deutsch OdF, R: Josephine Ahnelt, B: Josephine Ahnelt, S: Esther Fischer