Jim Queen

Jim Queen

von Nicolas Athané, Marco Nguyen

„Du wirst heterosexuell werden!“
Das Leben des queeren Fitness-Influencers Jim gerät aus den Fugen, als in Paris die Heterose grassiert – ein mysteriöses Virus, das schwule Männer hetero macht.

Während die Millionen Follower des schwulen Traumprinzen über Nacht verschwinden, bleibt er isoliert zurück – bis Lucien, ein junger Fan, der sich noch nicht geoutet hat, zu seinem einzigen Verbündeten wird. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach einem Heilmittel, um nicht nur Jim zu retten, sondern die gesamte Community vor dem Aussterben zu bewahren... Was folgt, ist ein lebhafter, surrealer und sehr lustiger Roadtrip durch Identität, Ruhm und Queer-Kultur.

Dieser liebenswerte, originelle und urkomische Crowd-Pleaser war mit Abstand der lustigste Film in Cannes 2026. Festival-Direktor Thierry Fremaux sprach in Variety von „einer der schönsten Vorführungen in der Geschichte des Festivals“.
JIM QUEEN ist ein wildes, einzigartiges Kinoereignis, kühn, farbenfroh und voller Energie und Schärfe. Mit ihrer Animationskomödie für Erwachsene tauchen die Regisseure Marco Nguyen und Nicolas Athané tief in die queere Gegenwartskultur ein und ließen sich dabei von persönlichen Erfahrungen innerhalb der Pariser LGBTQIA+-Szene inspirieren. Die bissige Satire hinterfragt neben Heteronormativität auch die Codes und internen Ausgrenzungsmechanismen der schwulen Community.

Frech, witzig und mit augenzwinkernder Unbeschwertheit inszeniert – JIM QUEEN hat das Zeug zum Kultfilm.

Mit seinem elektrisierenden Soundtrack, seinem herrlich selbstironischen Humor und der gekonnten Umsetzung seines fantasievollen Animationsstils hat JIM QUEEN alles, was einen animierten Kultklassiker ausmacht.

Urkomisch. Ansteckend ausgelassen.

Spielzeiten und Tickets

Ab 09.10.2026
Jim Queen

FR 2026, 80 min, Französisch OmU, R: Nicolas Athané, Marco Nguyen, B: Nicolas Athané, Marco Nguyen, Brice Chevillard, Simon Balteaux, D: Alex Ramirès, Jéremy Gillet, Shirley Souagnon, François Sagat, Elisabeth Wiener, Harald Marlot