Hoch oben in einer abgelegenen Gemeinde in den Anden erlernt die junge Clara die traditionelle Hebammenkunst von ihrer Adoptivmutter Ana. Gemeinsam kümmern sie sich um die schwangeren Frauen der Dörfer.
Auch die altüberlieferten Quechua-Gesänge, die die Geburten begleiten, übernimmt sie. Dabei ist sie für ihre wunderschöne Stimme bekannt.
Insgeheim träumt Clara davon, in der Stadt als Folkloresängerin berühmt zu werden. Hin- und hergerissen zwischen der Verantwortung für die Gemeinschaft und ihren eigenen Träumen, zieht sie schließlich in die Stadt. Im Heimatort hinterlässt sie eine schmerzhafte Lücke.
Ein Film, der eine zarte und bewegende Geschichte des Wandels, aber auch der Moderne und Tradition erzählt. Ein Film, der, obwohl er durch eine sehr spezifische kulturelle Brille betrachtet wird, universell bleibt… die raffinierte Schlichtheit der Kameraführung und Ästhetik, die beiden herausragenden Hauptdarstellerinnen und die atemberaubende Kulisse der Anden.
Durch seinen besinnlichen Rhythmus und seine erzählerische Ehrlichkeit lädt der Film zur Reflexion über Verlust, Zugehörigkeit und die Widerstandsfähigkeit indigener Kulturen in einer globalisierten Welt ein.
Spielzeiten und Tickets
BO/PE/UY 2026, 103 min, Spanisch OmU, R/B: Álvaro Olmos, K: Nicolás Wong, S: Álvaro Olmos, Irene Cajías, D: María Magdalena Sanizo, Marisol Vallejos Montaño, Nely Huayta, Alisson Jimenez, Gregoria Maldonado