Sparschwein

von Christoph Schwarz

Filmemacher Christoph Schwarz tritt fürs Fernsehen in einen Selbstversuch: ein Jahr lang ohne Geld leben! Als kapitalismuskritischer Einstieg in den Klimaaktivismus und einmalige Gelegenheit, sich heimlich um das Filmbudget das langersehnte Wochenendhaus zu kaufen.

Schwarz erprobt suffiziente Lebensstile, rettet Lebensmittel aus der Tonne, baut am Kreisverkehr Erdäpfel an und protestiert mit einem zum Kräuterbeet umfunktionierten Cabrio gegen die Vorherrschaft der Autos über unsere Städte. Er veranstaltet Fahrraddemos, wandert ohne Geld durch Österreich und blockiert mit AktivistInnen von #LobauBleibt die Baustellen zur Stadtautobahn. Das Problem, mit einem Film über einen Geldstreik selbst Geld verdient zu haben, wird Schwarz allerdings nicht so leicht los.

SPARSCHWEIN ist ein selbstironischer Mockumentarfilm über Doppelmoral in Zeiten der Klimakrise, über die Privilegien des Autoverkehrs in der Stadt und die Möglichkeiten, dagegen anzukämpfen – humorvoll erzählt mit spielerischem Umgang mit Wahrheit und Lüge. SPARSCHWEIN ist Christoph Schwarz’ Debütfilm und wird auf der Diagonale 2024 in Graz seine Österreich-Premiere feiern. Die Grenze zwischen Fakt und Fiktion in SPARSCHWEIN ist unklar. Die katastrophalen Folgen der menschengemachten Erderhitzung sind hingegen abzusehen.

Spielzeiten und Tickets

Di. 18.06.
Movie 3

AT 2024, 97 min, Deutsch , R: Christoph Schwarz, B: Christoph Schwarz, K: Georg Geutebrück, Marie-Thérèse Zumtobel Lukas Schöffel, Sonja Aufderklamm, Christian Schwab, S: Christian Schwab, D: