Joan Baez: I Am a Noise

von Karen O'Connor, Miri Navasky, Maeve O'Boyle

Nun blickt die wichtigste amerikanische Folksängerin zurück auf ihre Karriere und ihr Leben. In offenen, ungeschminkt ehrlichen Gesprächen, die ungeahnte persönliche Kämpfe und innere Dämonen zu Tage fördern, gewährt sie einen tiefen Blick in ihre Seele.

Seit mehr als 60 Jahren ist Joan Baez eine der bekanntesten Stimmen der populären Kultur, hat mit ihren Liedern, aber auch ihrer aufrechten, kämpferischen Haltung Generationen von maßgeblichen Künstlern sowie Menschen auf der ganzen Welt beeinflusst. Nun blickt die wichtigste amerikanische Folksängerin zurück auf ihre Karriere und ihr Leben: von ihren lebenslangen emotionalen Problemen über ihr Engagement in der Bürgerrechtsbewegung mit Martin Luther King bis hin zu der schmerzlichen Beziehung mit dem jungen Bob Dylan. In offenen, ungeschminkt ehrlichen Gesprächen, die ungeahnte persönliche Kämpfe und innere Dämonen zu Tage fördern, gewährt sie einen tiefen Blick in ihre Seele. Das Ergebnis ist ein filmisches Dokument von mitreißender Power, das einer außergewöhnlichen Frau ein würdiges Denkmal setzt.

JOAN BAEZ: I AM A NOISE ist weder konventionelles Biopic noch traditioneller Konzertfilm. Mehrere Jahre folgten die Regisseurinnen Karen O’Connor, Miri Navasky und Maeve O’Boyle der ikonischen Künstlerin. Im Laufe des Films zieht Baez schonungslos Bilanz und enthüllt auf bemerkenswert intime Weise ihr Leben auf und abseits der Bühne. So entstand eine immersive Dokumentation, die fließend durch die Zeit gleitet, die legendäre Musikerin auf ihrer letzten Tour begleitet und auf bis heute nie gesehene Archivaufnahmen zurückgreift: aus Home-Movies, Tagebucheinträgen, Kunst, Therapie-Bändern und anderen Audio-Aufnahmen formt sich das Bild einer einzigartigen Frau, die nur mit einer Gitarre bewaffnet und ihrer unverwechselbaren, glasklaren Stimme Musik- und Weltgeschichte geschrieben hat.

Wenn wir Baez am Ende des Films verlassen, … ist da neben tiefer Bewunderung vor allem große Dankbarkeit. Für alles, was sie getan hat. Und für alles, was sie bereit ist, zu teilen.
Kino-Zeit.de

Ein bewegender Dokumentarfilm, in dem Joan Baez schonungslos Bilanz zieht.
ARD

Dass die Stimme brüchiger geworden ist, die Töne andere sind, stört nicht im Geringsten, sondern macht Film wie Musik noch schöner.
Der Standard

Ein fesselndes und erfreulich vielschichtiges Bild einer komplexen Persönlichkeit.
Salzburger Nachrichten

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US 2023, 109 min, Englisch OmU, R: Karen O'Connor, Miri Navasky, Maeve O'Boyle, K: Wolfgang Held, S: Maeve O'Boyle, D: Joan Baez, Mimi Fariña, Bob Dylan, David Harris