Eine Million Minuten

von Christopher Doll

Eine Million Minuten ist ein Märchen aus dem Deutschland der Gegenwart und zugleich die wahre Geschichte einer Familie, in der sich ein Vater von dem Wunsch seiner Tochter inspirieren lässt und vier Menschen die Reise ihres Lebens machen.

Eigentlich weiß es jeder: Die wirklich wichtigen Dinge stehen auf den blöden To-do-Listen nicht drauf. Aber warum eigentlich nicht? – Von außen betrachtet führen Vera und Wolf Küper mit ihren beiden Kindern Nina und dem einjährigen Bruder Simon ein Traumleben: eine schöne Wohnung in Berlin, er macht als Biodiversitätsforscher Karriere bei der UN, sie hat neben Haushalt und Kindern noch einen Job als Bauingenieurin mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit. Doch bei genauerem Hinsehen sieht es ganz anders aus: Die Ehe kriselt, und beide sind, wie die meisten Paare, in dem unglücklichen Dilemma, beim Jonglieren des Alltags das Gefühl zu haben, dem Leben vorn und hinten nicht mehr gerecht zu werden. Als bei Nina eine Entwicklungsverzögerung diagnostiziert wird, ist Wolf und Vera klar, dass sich spätestens nun etwas grundlegend ändern muss.
Eines Abends beim Zubettgehen sagt Nina auf einmal: „Ach, Papa, ich wünschte, wir hätten eine Million Minuten. Nur für die ganz schönen Sachen, weißt du?“ Der Wunsch trifft Wolf mitten ins Herz, und auf einmal wird ihm klar, dass es viel wichtiger ist, wie es Nina, Vera und Simon geht, und jede gemeinsame Minute wertvoller ist als eine glänzende Karriere.
Eine Million Minuten, 694 Tage, knapp zwei Jahre. Los geht’s! Erst nach Thailand, dann weiter nach Island. Die Küpers machen sich auf die Suche nach einem neuen, einem anderen Lebensmodell und stellen dabei jeden Tag aufs Neue fest: Wir haben jede Minute nur einmal.

Spielzeiten und Tickets

Mi. 06.03.
City 2
Babykino: Eine Million Minuten
Babykino
So. 24.03.
Movie 3

DE 2024, 125 min, OdF, R: Christopher Doll, B: Ulla Ziemann, Malte Welding, Monika Hebborn, Tim Hebborn, K: Andreas Berger, S: Laura Wachauf, D: Karoline Herfurth, Tom Schilling, Joachim Król, Ulrike Kriener, Pola Friedrichs, Piet Levi Busch