Paris, 1835. Aufruhr herrscht in Europa. Frédéric Chopin ist 25 und der Star der Stadt. In Salons und bei Soireen wird er gefeiert und vom König verehrt. Er gilt als musikalisches Genie, das mit sensibler Virtuosität mehr bewegt als andere mit donnerndem Pathos.
Doch hinter dem strahlenden Glanz verbergen sich Schatten: Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik – kühn, raffiniert, poetisch – zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart, inspiriert von der Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat. Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand, eine unkonventionelle, scharfzüngige und furchtlose Stimme ihrer Zeit. Mit ihr erlebt er kreative Höhenflüge und schmerzhafte Krisen. Doch seine Gesundheit schwindet und die daraus resultierende Abgeschiedenheit schlägt dem Melancholiker aufs Gemüt. Je schwächer sein Körper wird, desto entschlossener wird sein musikalischer Wille. In den späten Nocturnes und Klaviersonaten bündelt Chopin alles, was ihn ausmacht – Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und eine künstlerische Freiheit, die ihrer Zeit weit voraus ist.
Mit dem aufwändig ausgestatteten Spielfilm CHOPIN – EINE SONATE IN PARIS gelingt die beeindruckende Biografie eines der größten musikalischen Genies aller Zeiten. Der Film bringt uns eine der berühmtesten und dennoch rätselhaftesten Persönlichkeiten näher, die die Geschichte der Musik für immer veränderte.
Spielzeiten und Tickets
PL 2025, 114 min, Polnisch OmU, R: Michał Kwieciński, B: Bartosz Janiszewski, K: Michał Sobociński, S: Bartłomiej Piasek, Piotr Wójcik, D: Eryk Kulm, Joséphine de la Baume, Victor Meutelet, Lambert Wilson, Theo Grundmann Brechet, Przemysław Kowalski