Im Film von Magdalena Żelasko erzählt Stanisław Zalewski vom Leben und Überleben in den Konzentrationslagern der Nazis.
Im September 1943 wurde der 18-jährige Stanisław Zalewski als Mitglied einer polnischen Widerstandsgruppe in Warschau verhaftet und zum Arbeitsdienst ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau gebracht. Von dort kam er nach Mauthausen und schließlich ins Lager Gusen, wo die Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen für die deutsche Rüstungsindustrie arbeiten mussten. Lange Zeit schwieg Stanisław Zalewski, wie viele andere Opfer des Nazi-Terrors, über die schmerzlichen Erlebnisse. Erst nach vierzig Jahren begann er darüber zu sprechen, bei Veranstaltungen, Gedenkfeiern und in Schulen, und er tut es bis heute, auch mit 99 Jahren. Zum ersten Mal erzählt er nun, als zutiefst beeindruckender „Botschafter des Erinnerns“, seine aufwühlende Lebensgeschichte in einem Film.
Spielzeiten und Tickets
AT 2024, 103 min, Polnisch OmU, R: Magdalena Zelasko, B: Michal Koziol, Magdalena Zelasko, K: Michal Koziol, D: Stanislaw Zalewski