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Glory to the Queen

Glory to the Queen

AT/GE/RS 2020, 82 min, R: Tatia Skhirtladze, K: Sebastian Thaler 


Während des Kalten Krieges revolutionieren in der Sowjetunion vier georgische Spitzenspielerinnen die bis dahin männlich dominierte Schachwelt und werden zu Ikonen der weiblichen Emanzipation.

Nona Gaprindaschwili, Maia Tschiburdanidze, Nana Alexandria und Nana Iosseliani: Vier Namen, die die Augen so gut wie aller Schachspieler*innen aufleuchten lassen. Als Spitzenspielerinnen dominierten sie die Schachszene vom Beginn der 1960er bis zum Zerfall der Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre und holten den Weltmeistertitel zehn Mal hintereinander nach Georgien. Nona Gaprindaschwili gelang, was noch keine Frau vor ihr erreicht hatte: Als erste Frau errang sie den Großmeistertitel in Männer. 15 Jahre lang blieb sie Weltmeisterin, dann geschah das Unerwartete: Die erst 17-jährigen Maia Tschiburdanidze stieß sie vom Thron. Nana Alexandria und Nana Iosseliani waren ihnen stets auf den Fersen und zu viert waren sie praktisch unschlagbar. Ihre immensen Erfolge in der bis dahin männlich dominierten Schachwelt, führten dazu, dass zahllose Mädchen nach ihnen benannt wurden. Die Erinnerung an ihre Errungenschaften lebt so auch in den Frauen, die ihre Namen tragen weiter. Glory to the Queen setzt ihnen, mit einem Film über Sieg und Niederlage am Schachbrett und im Leben, das verdiente Denkmal.

Es sind keine Spieltermine für diesen Film vorhanden.
Glory to the Queen
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