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Oper: Madama Butterfly

Klassik im Kino 2018/19

ES 2017, 145 min, R: Mario Gas, Marco Armiliato, D: Ermonela Jaho, Enkeledja Shkosa, Marifé Nogales, Jorge de León, Àngel Òdena 


Der US-amerikanische Leutnant Pinkerton heiratet die japanische Geisha Cio-Cio-San – nach damals tolerierter Sitte – für eine kurze Zeit: Was für ihn kaum mehr als ein Zeitvertreib ist, bedeutet für sie die große Liebe. Nach seiner Abreise wartet sie lange auf seine Rückkehr: Als er endlich wiederkehrt, muss Cio-Cio-San – die ihm eine Sohn geboren hat – erkennen, dass er erneut geheiratet hat. Aus Verzweiflung tötet sie sich: „Ehrenvoll zu sterben, wer nicht länger in Ehren leben kann.“
Puccini, ein Mann mit subtilem Theatergeist, stellte die Zerbrechlichkeit einer verliebten Geisha auf brillante Weise dar. Die Partitur erinnert an angenehm harmonisierte traditionelle japanische Melodien. Trotz des Fiaskos bei der Uraufführung von »Madama Butterfly« in Mailand war der Komponist fest entschlossen, das, was er für seine aufrichtigste und ausdrucksstärkste Arbeit hielt, zum Erfolg zu führen.
Mario Gas inszeniert die Geschichte in einem Filmstudio der 1930er Jahre. Er erzählt dieses bewegende Drama aus drei simultanen Perspektiven: Die Oper selbst, der Film, der aus der Oper gemacht wird, und seine Projektion in Schwarzweiß auf einer großen Leinwand.

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Oper: Madama Butterfly
Klassik im Kino 18/19Cinema Next Filmnacht 19/5Premiere: Gehört, Gesehen
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