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Vor uns das Meer

The Mercy

GB 2018, 112 min, R: James Marsh, K: Eric Gautier, D: Colin Firth, Rachel Weisz, David Thewlis, Ken Stott, Adrian Schiller, Jonathan Bailey, Sebastian Armesto 


Drama um einen Briten, der 1968 von einem Segelrennen um die Welt nicht zurückkam.

VOR UNS DAS MEER erzählt die außergewöhnliche Geschichte von Donald Crowhurst, einem Amateursegler, der 1968 beim Sunday Times Golden Globe Race antrat, um der schnellste Mensch zu werden, der allein und ohne Zwischenstopp die Welt umsegelt. Mit seinem unfertigen, selbst entworfenen Boot und mit der Hoffnung, durch das Preisgeld seine Firma zu retten und seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen, sticht Crowhurst schließlich in See. Er lässt seine Frau Clare und die gemeinsamen Kinder zurück und begibt sich Hals über Kopf in ein Abenteuer, das Geschichte schreiben wird.
Donald Crowhursts gewagter Versuch, die Welt zu umsegeln, gilt bis heute als ein Mysterium der Seefahrts-Geschichte. In den Hauptrollen dieses emotionalen Dramas überzeugen die Oscar-Gewinner Colin Firth (THE KING’S SPEECH) als Donald Crowhurst und Rachel Weisz (THE FOUNTAIN) als seine Frau Clare. Auch die Nebenrollen sind mit David Thewlis (DIE ENTDECKUNG DER UNENDLICHKEIT) und Ken Stott hochkarätig besetzt. Regie führt Oscar-Gewinner James Marsh (DIE ENTDECKUNG DER UNENDLICHKEIT), das Drehbuch stammt aus der Feder von Scott Z. Burns (SIDE EFFECTS).

ÜBER DIE PRODUKTION
»Rachel gehört zu den Schauspielerinnen, die einen vor der Kamera immer wieder überraschen«, sagt Marsh. »Sie braucht so gut wie keine Anweisungen, sondern folgt einfach ihren Instinkten. Die Arbeit mit ihr war eine wunderbare Erfahrung.« Drehbuchautor Scott Z. Burns ist überzeugt, dass die Reise, die Clare im Laufe des Films im übertragenen Sinne durchmacht, nicht minder faszinierend ist als die reale Reise ihres Mannes. »Sie versteht, dass Donald gehen will, und sie macht ihm keine Vorwürfe wegen der Situation, in die er sie und die Kinder durch sein Verschwinden bringt. In meinen Augen ist das ein erstaunlicher Akt der Vergebung.«
»Für mich ist das ein Liebesfilm«, betont Rachel Weisz. »Man sieht zwar nicht, wie sich Donald und Clare als Teenager treffen, sondern man lernt sie kennen, als sie schon Kinder haben und fast zehn Jahre verheiratet sind. Clare hat keinen Beruf, ihr Leben besteht ganz aus Donald und den Kindern. Ich denke, die beiden haben sich leidenschaftlich geliebt und diese Liebe wuchs mit jedem Tag, den Donald von zu Hause fort war. Das macht die Geschichte, bei aller Tragik, besonders romantisch.«

Es sind keine Spieltermine für diesen Film vorhanden.
Vor uns das Meer
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