drucken

Mountain

Mountain

AU, 2017, 74 min, OmdtU, R: Jennifer Peedom, K: Renan Ozturk, D: Erzähler: Willem Dafoe 


Auf den Spuren des atemberaubenden Höhenrauschs und des schmalen Grats zwischen respektvoller Bewunderung und Lebensgefahr zeichnet Dokumentarfilmerin Jennifer Peedom ein Porträt über die Gipfel der Erde – mit beeindruckenden Bildern.

MOUNTAIN ist eine beeindruckende Auseinandersetzung mit unserer Obsession mit Bergen. Noch vor drei Jahrhunderten hätte man das Erklimmen von Bergen als schieren Wahnsinn abgetan. Die Vorstellung, dass wilde Landschaften irgendeine Art von Faszination ausüben könnten, war nicht sehr weit verbreitet. Bergspitzen waren Orte höchster Gefahr, und nicht unglaublicher Schönheit. Warum zieht es dann heutzutage Millionen Menschen in die Berge? MOUNTAIN porträtiert die faszinierende Macht der Berge – und den Einfluss, den sie nach wie vor auf unser Leben und unsere Träume haben. Entstanden ist MOUNTAIN als einzigartige filmische und musikalische Zusammenarbeit zwischen dem Australischen Kammerorchester und der BAFTA-nominierten Regisseurin.

REGIESTATEMENT
Als Richard Tognetti vom Australischen Kammerorchster anfragte, ob ich bei diesem Projekt mitarbeiten wolle, habe ich aus drei Gründen sofort zugesagt. Zuerst wusste ich, dass das Australische Kammerorchester ein absolutes Weltklasse-Orchester ist, da ich bereits etliche ihrer Konzerte gesehen hatte. Da ich bis zu meinem Highschool-Abschluss Geige gespielt hatte, habe ich eine klassische Musikausbildung genossen und liebe klassische Musik. Die Gelegenheit, mit dem ACO zusammenzuarbeiten, wollte ich mir daher nicht entgehen lassen. Zweitens bot sich mir dadurch eine einmalige künstlerische Gelegenheit. Die Zusammenarbeit mit einem Orchester würde grundsätzlich schon einen ganz andersartigen Film zur Folge haben, und mich reizte diese künstlerische Herausforderung. Beim Filmemachen geht es immer um die Zusammenarbeit, aber ich wusste, dass sie bei diesem Projekt der mit Abstand wichtigste Aspekt sein würde. Diese Vorstellung war sehr reizvoll. Auf jeden Fall musste ich aus künstlerischer Sicht eine andere Herangehensweise wählen. Die Arbeit mit klassischer Musik brachte eine ganze Reihe neuer künstlerischer Einschränkungen mit sich, mit denen wir uns auseinandersetzen mussten. Wir gingen diese Einschränkungen aber wie ein Puzzle an. Es war nicht immer leicht, aber das Ergebnis verdeutlicht das Vertrauen und den gegenseitigen Respekt dieser Zusammenarbeit. Der dritte Grund für meine Zusage war, dass ich nach all den Filmen, die ich auf Bergen und über Abenteurer gedreht hatte, immer noch das Gefühl hatte, dass ich immer noch etwas darüber zu sagen hatte. Es gab nach wie vor Ideen, die ich umsetzen wollte. So heißt es im Film: »Für diejenigen, die von den Bergen fasziniert sind, steht deren Wunder außer Frage. Für diejenigen, bei denen es nicht der Fall ist, ist deren Verlockung eine Art von Wahnsinn.«

Nächste Spieltermine:

Sa. 16. Dezember 18:50 Uhr OmU City 2
So. 17. Dezember 18:45 Uhr OmU City 2
Zum Reservieren klicken Sie bitte auf den gewünschten Termin. Bitte beachten Sie, dass u. U. nicht für jede Vorstellung reserviert werden kann.
Programmänderungen (auch Saalwechsel) vorbehalten.
Mountain
Moviemento-Programmzeitung
Nr 347 - Dezember 2017
Bestes Kino EuropasRettet das Kulturland OÖKIK 2017/18Berliner Philharmoniker: Silvesterkonzert 2017/18Der letzte Film des Jahres
schliessen [X]
Film der Woche: Der Mann aus dem Eis