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Dem Lauf der Jahreszeiten folgend, zeigt diese Dokumentation Zugvögel
auf ihrer Reise von einem Breitengrad zum nächsten. Auf ihren Wegen
müssen sie eine Vielzahl von Gefahren überwinden, die jeden
Flug zum letzten machen können: das Wetter, die endlosen Weiten der
Ozeane, riesige Bergmassive, glühende Wüsten und Raubtiere aller
Art.
Das Abenteuer beginnt zu Frühlingsanfang in unseren Breiten der gemäßigten
Klimazone, wenn sich viele der gefiederten Wanderer in den hohen Norden
aufmachen, wo sie riesige und unberührte Landstriche finden, wie
z.B. die arktische Tundra, die sie zum Nisten bevorzugen. Andere zieht
es in tropische Gebiete und bis ins ferne Australien, während wieder
andere den Weg über den Äquator bis in die Antarktis finden.
Über atemberaubende Landschaften geht die Reise der Vögel und
der Kamera, die so dicht an ihnen dran ist, als würde sie mit ihnen
fliegen, bis der Planet einmal von Pol zu Pol umrundet ist.
Einmal die Welt aus der Vogelperspektive umrunden, die Zugvögel begleiten
auf ihren oft Tausende von Kilometern weiten Wanderungen - das war der
Traum des französischen Schauspielers und Produzenten Jacques Perrin.
3 Jahre dauerten die Dreharbeiten, in denen Perrin und seine Crew 25 Länder
der Welt bereisten, um insgesamt 44 Vogelarten in ihrer natürlichen
Umgebung zu beobachten und zu filmen.
Mit Hilfe neuester Flugtechnik - u.a. wurden bei den Dreharbeiten ein
eigens gebautes Ultraleichtflugzeug, Deltadrachen und ein ferngesteuerter
Minihubschrauber eingesetzt - gelang es Perrins Team, Vögeln aus
allen Erdteilen auf ihrem Weg von einem Pol zum anderen zu folgen. In
freier Wildbahn entstanden dabei Aufnahmen von einer Anmut und Schönheit,
die so noch nie auf der Kinoleinwand zu sehen waren. Doch nicht nur die
unglaubliche Vielfalt der Natur, die atemberaubende Flugkunst der Vögel
und ihre ausgeklügelten Überlebensstrategien werden gezeigt;
tatsächlich weitet der Film den Blick auf einen Planeten, dessen
fragiles Gleichgewicht vielleicht nur aus der Luft so deutlich zu erkennen
ist.
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