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Quellen des Lebens

Quellen des Lebens

DE, 2012, 173 min, OdF, R: Oskar Roehler, K: Carl-Friedrich Koschnick, D: Jürgen Vogel, Meret Becker, Moritz Bleibtreu, Lavinia Wilson, Thomas Heinze, Leonard Scheicher 


QUELLEN DES LEBENS erzählt mitreißend und mit viel Humor die Geschichte von Robert Freytag und seiner Familie über drei Generationen hinweg.

– und damit zugleich die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, von den braunen über die schwarzen und über die roten bis zu den Flower-Power-Zeiten.
Die Rückkehr von Roberts Großvater Erich aus der Kriegsgefangenschaft löst bei seiner Familie in der fränkischen Provinz der 50er Jahre nicht nur Freude aus. Niemand hat mehr mit seiner Ankunft gerechnet. Schon bald aber wird er mit seiner Gartenzwerg-Fabrik ein Teil des deutschen Wirtschaftswunders. Sohn Klaus wiederum, literarisch eher mäßig begabt, träumt während des gesellschaftlichen Umbruchs der 60er Jahre von einer Schriftstellerkarriere. Er verliebt sich in die hochtalentierte und aus wohlhabendem Elternhaus stammende Gisela, die wiederum zu einer bedeutenden Schriftstellerin wird. Ihr gemeinsames Kind Robert will dabei nicht so recht in die Pläne und Träume der 68er-Boheme in West-Berlin passen, und so schicken die Eltern den kleinen Robert auf eine lange Odyssee durch die eigene Familie und in die unterschiedlichsten Orte der Republik. Sie ist erst zu Ende, als Robert als junger Erwachsener seine große Jugendliebe wiederfindet.
Oskar Roehlers melancholisch-ironisches Familienepos entstand parallel zu seinem autobiographischen Roman »Herkunft« und entführt den Zuschauer in die Welt der alten Bundesrepublik und West-Berlins, zwischen Gartenzwerg, Käseigel und Italienreise.

Wir werden uns an vieles erinnern, wenn wir den Film sehen: an unsere Kindheit, an unsere Jugend, an unser Erwachsenwerden. Aber auch an unsere Gefühle, an die unterschiedlichen Sinnlichkeiten jeder Epoche und unseren Weg durch das Labyrinth der Irrtümer unserer Vorfahren; all das steht in Zusammenhang mit der Liebe, wie sie die einzelnen Generationen für sich gesehen haben. Insofern ist es auch eine Odyssee voll skurriler und tragikomischer Aspekte... – Regisseur Oskar Roehler

Filmografie von Oskar Roehler (Auswahl)
1996 Silvester Countdown
1998 Gierig
2000 Die Unberührbare
2001 Suck My Dick
2003 Der alte Affe Angst
2004 Agnes und seine Brüder
2006 Elementarteilchen
2008 Lulu & Jimi
2010 Jud Süß – Film ohne Gewissen
2012 Quellen des Lebens

Es sind keine Spieltermine für diesen Film vorhanden.
Quellen des Lebens
Website zum Film:
www.quellendeslebens.x-...
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